Warum eine Morgenroutine so wichtig ist

Eine Morgenroutine kann dir nicht nur beim Lernen helfen, sondern dir auch die nötige Energie für den Tag geben. Obwohl eine Gewohnheit am Morgen viele positive Seiten hat, fällt sie vielen schwer. Doch mit ein paar Tricks wirst auch du die Zeit in den frühen Morgenstunden lieben (lernen).

Eine Routine – was ist das?

Das Wort “Routine” bezeichnet eine Handlung, die regelmäßig wiederholt wird. Im Deutschen wird auch oft der Ausdruck “Gewohnheit” verwendet, wobei im Grund das gleiche gemeint ist.

Klar ist, dass eine Routine eine Handlung beschreibt, bei der du dich nicht mehr motivieren musst. Sie gehört einfach dazu und ist aus deinem Alltag nicht mehr wegzudenken.

Damit eine Handlung aber zur Routine wird, musst du diszipliniert sein und versuchen, auch an schlechten Tagen durchzuhalten. Die magische Hürde sind die 30 Tage. Wenn du diese geschafft hast, wird es dir leichter fallen, deine Handlungen in deinen Alltag einfließen zu lassen und so von den Vorzügen einer Morgenroutine zu profitieren.

Was macht eine Morgenroutine überhaupt aus?

Nicht jede Routine ist gleich. Du entscheidest selbst, was du in deine Morgengewohnheit einbauen möchtest und wie du sie auf deine eigenen Bedürfnisse abstimmst. Zudem gibt es keine Regel für die Länge. Eine Morgenroutine kann nur wenige Minuten, aber auch mehrere Stunden dauern. Je nachdem, wie viel Zeit du investieren möchtest.

5 Dinge, die wichtig für deine Morgenroutine sind

1) Achte auf deinen Schlaf.

Eine gute Morgenroutine beginnt schon am Abend vorher, indem du rechtzeitig ins Bett gehst. Nur wenn du genügend geschlafen hast, wirst du am nächsten Morgen auch problemlos aus dem Bett kommen und dich auf einen tollen Tag freuen können. Vielen helfen hierbei feste Schlafenszeiten: Versuche also in Zukunft immer ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen, um auch jede Nacht etwa gleich viel zu schlafen. So wirst du automatisch einen persönlichen Schlafrhythmus entwickeln, der dir dabei hilft, frisch und munter in einen neuen Tag zu starten.

Und wenn du jetzt an die Snooze-Taste deines Weckers denkst: Vergiss es! Durch das ständige Aufwachen und wieder Einschlafen wirst du von Minute zu Minute müder werden und kommst vermutlich eher mit schlechter Laune aus dem Bett. Also nicht nochmal umdrehen, sondern Wecker ausschalten und aufstehen.

2) Putz zuerst deine Zähne und wasch dein Gesicht.

Sobald du aufgestanden bist, sollte dein erster Weg ins Bad führen. Putz deine Zähne und wasch dein Gesicht, um auch wirklich wach zu werden.

3) Trink ein Glas Wasser.

Während der Nacht dehydriert dein Körper, was bedeutet, dass am Morgen so schnell wie möglich die Flüssigkeitshaushalte wieder aufgefüllt werden müssen. Daher solltest du morgens ein großes Glas Wasser (mit Zitrone, wenn du willst) trinken. Am besten lauwarm.

4) Nimm dir Zeit.

Du wirst nur entspannt in den Tag starten können, wenn auch dein Morgen stressfrei ist. Daher ist genügend Zeit für die Morgengewohnheit ein wichtiger Punkt. Gegebenenfalls musst du einfach ein paar Minuten früher aufstehen – dein Körper und deine Stimmung werden es dir danken, versprochen!

5) Frühstücke.

Ein gesundes Frühstück kann dir helfen, mit Energie und guter Laune in den Tag zu starten. Achte darauf, dass es gesund und ausgewogen ist. Und vor allem: Variiere jeden Tag. Es gibt so viele Frühstücksvarianten, für die es sich lohnt aufzustehen.

So gestaltest du dir selbst eine Morgenroutine

Damit auch du deine eigene Morgenroutine gestalten kannst, solltest du dir etwas Zeit nehmen. Überlege dir, was dir wichtig ist, was du morgens auf jeden Fall erledigen musst und wofür du gerne mehr Zeit haben möchtest.

Anschließend kannst du versuchen, entweder alles zusammen umzusetzen oder nach und nach einen Punkt in deine Morgenroutine einzubauen.

Wichtig ist jedoch, dass du einzigartig bist. Das heißt, dass auch deine Morgengewohnheit einzigartig ist. So musst du selbst herausfinden, was dir wichtig ist und welche Dinge dir gut tun.

Und auch wenn es beim ersten Versuch nicht klappt, keine Panik! Du wirst mit der Zeit deine Routine immer wieder an dein Leben und deine Bedürfnisse anpassen müssen. Doch irgendwann wirst du die für dich passende gefunden haben.

Bausteine für deine Morgenroutine

Natürlich kannst du optimal das Sprachenlernen in deine Gewohnheit einbauen und zum Beispiel nach dem Frühstück deine Vokabeln wiederholen (das mache ich jeden Tag). Oder aber du wiederholst ein neues Grammatikthema oder liest einen Text in deiner Lernsprache. Ganz egal, was du machen möchtest, es wird dir helfen, jeden Tag etwas für deine Sprachkenntnisse zu tun.

Doch damit du ein paar Ideen bekommst, sind hier einige Vorschläge von mir, um deine Morgenroutine für dich perfekt zu machen:

  • Mach dein Bett.
  • Denk über deine Ziele nach.
  • Mach Yoga.
  • Lies ein Buch.
  • Sei kreativ (zeichnen, malen, schreiben, …).
  • Hör Hörbücher oder Podcasts.
  • Mach alle Fenster auf und atme tief durch.
  • Hör Musik.
  • Bleib offline (kein Handy, kein Fernseher, …).
  • Meditiere.
  • Mach Sport.
  • Geh spazieren.
  • Lerne etwas Neues (zum Beispiel neue Wörter oder ein neues Vokabelthema).
  • Plane deinen Tag.

Mit Sicherheit gibt es noch viele weiter Möglichkeiten. Doch auch wenn du jetzt denkst, deine Morgengewohnheit muss lang und vielsagend sein: Nein, muss sie nicht. Sie muss für dich passen.

Meine Morgenroutine sieht beispielsweise so aus:

Aufstehen (meistens zur gleichen Zeit)
Zähne putzen und Gesicht waschen
Ein großes Glas Wasser trinken (am liebsten mit Zitrone und Basilikum)
Sport (Joggen – an meinen Lauftagen)
Frühstücken
Vokabeln wiederholen (in allen Sprachen)

Und erst danach geht es in den eigentlichen Tag. Meine Morgenroutine ist heilig und wenn ein Punkt davon fehlt, merke ich, dass ich den ganzen Tag unruhig bin und nicht konzentriert arbeiten kann. Probier es am besten selbst mal aus und finde heraus, was dir am Morgen wichtig ist!

Wie sieht deine Morgenroutine aus?

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