Sport und Lernen

Sport und Lernen – die perfekte Kombination

Hast du dich schon oft gefragt, wie du Sport und Lernen miteinander verbinden kannst? Sehr gut! Denn Sport ist nicht nur ein guter Ausgleich, um Stress abzubauen, sondern hilft dir auch, das neuerworbene Wissen langfristig zu behalten.

Warum ist Sport im Leben so wichtig?

Wenn du gesund und fit bist, kannst du jeden Tag voll und ganz ausschöpfen. Denn Sport hilft dir dabei. Durch ihn kannst du Stress abbauen, neue Herausforderungen annehmen und an deine Grenzen gehen. Gleichzeitig trainierst du nicht nur deinen Körper, sondern auch deinen Kopf darauf, Ziele zu erreichen und Erfolge zu feiern. Und genau diese Punkte sind beim Sprachenlernen ebenso von Bedeutung.

Dennoch sagen viele, dass die Zeit fehle, um Sport zu treiben oder neue Vokabeln zu lernen. So bist du bis spät abends im Büro oder hast genug mit Kinderbetreuung, Einkauf und Haushalt zu tun. Nicht selten meldet sich da auch der innere Schweinehund, der dir die bequeme Couch ins Gedächtnis ruft, wenn doch mal ein paar Minuten Zeit sind. Doch dank regelmäßiger Bewegung bleibst du fit – körperlich wie auch mental. Und genau dies hilft dir wiederum dabei, glücklich zu leben, dir das ein oder andere Stück Schokolade zu gönnen und jeden Tag in vollen Zügen zu genießen.

Wie gelingt es dir, Sport und Lernen unter einen Hut zu bekommen?

Damit du neben deinen anderen Aufgaben auch noch Zeit für Sport und Lernen hast, ist es wichtig, dass du dir hierfür feste Termine einplanst. Überlege dir also vorab, wie groß deine Zeitfenster sein müssen und wie oft du diese pro Woche benötigst. Sobald du dies festgelegt hast, bestimmst du deine Termine und trägst diese in deinen Kalender. Auf diese Weise vereinbarst du einen Termin mit dir selbst, blockst ein oder zwei Stunden in deinem Tagesablauf und stellst sicher, dass du wirklich Zeit für dein Vorhaben hast. So kannst du beispielsweise 30 Minuten früher aufstehen, um eine Runde joggen zu gehen oder einen kurzen Spaziergang zu machen. Oder aber du nimmst dir jeden Tag vor, schon vor dem Frühstück deine Vokabeln zu wiederholen oder ein paar Seiten in deiner Lernsprache zu lesen. Egal, was es ist, es gilt immer: Setze feste Termine und halte dich daran. Denn nur so wirst du auch in Zukunft Zeit finden, um deine Ziele zu erreichen.

Fragst du dich jetzt auch: Entweder Sport oder Lernen? Keine Sorge! Nicht immer ist nur das eine oder das andere möglich, sondern oft hilft auch eine Kombination aus beidem. Zum einen ist es kinderleicht, Sport und Lernen miteinander zu verbinden. Zum anderen kannst du so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und noch richtig Spaß dabei haben. Das glaubst du nicht? Probier es aus!

4 Möglichkeiten, Sport und Lernen zu verbinden

Wenn es darum geht, Sport mit dem Lernen zu verbinden, sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Überlege dir, was du machst, wo es Möglichkeiten gibt und auf was du Lust hast. Anschließend gilt nur noch: Probier es aus und entscheide, was für dich funktioniert und was nicht. Du weißt nicht, wo du anfangen sollst? Keine Sorge! Hier sind ein paar Vorschläge für dich:

1 | Führe Gespräche.

Bei nahezu jedem Sport ist es möglich, Gespräche zu führen. Vorausgesetzt natürlich, du bist nicht völlig außer Atem. Und das Beste ist: Gespräche kannst du sowohl mit dir selbst als auch mit anderen führen. Wenn du also gerne allein Sport machst und beispielsweise durch den Wald joggst, Fahrrad fährst oder ruderst, kannst du einfach ein Selbstgespräch führen. Dabei ist es in erster Linie egal, ob du deine Gedanken laut oder einfach nur still in deinem Kopf zu Sätzen in deiner Lernsprache formulierst. Anders ist es, wenn du einen Sportpartner oder sogar eine ganze Sportgruppe hast. Wenn ihr dieselbe Sprache lernt, könnt ihr euch während des Trainings oder auch davor oder danach unterhalten. Du weißt nicht, über was du reden kannst? Keine Sorge, denn das ist erstmal zweitrangig! Versuch doch mal über Gott und die Welt zu sprechen, von deinem letzten Urlaub zu erzählen oder deinen Plan für die Woche durchzugehen. Nutze jede Chance, in deiner Lernsprache zu sprechen, um neugelernte Vokabeln anzuwenden und ein Gefühl für die Sprache zu bekommen.

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2 | Lern neue Wörter.

Hand aufs Herz: Wo lernst du neue Wörter? Die meisten Lerner sitzen zuhause an ihrem Schreibtisch und haben ihr Lehrbuch vor der Nase oder ein paar Karteikarten in der Hand. Doch das kann auf Dauer ganz schön langweilig werden. Anders ist es, wenn du auch bei diesem Punkt Sport und Lernen miteinander verbindest. So kannst du dich beim Sportmachen zum Beispiel umsehen und die Objekte in deiner Umgebung benennen. Wenn dir das zu einfach ist, überlege dir ebenfalls, welche Wortverbindungen in diese Situation (zum Beispiel im Fitnessstudio) passen und ob du Synonyme für einzelne Wörter kennst. Je mehr du dich mit den Objekten in deiner Nähe auseinandersetzt, desto größer wird dein Wortschatz, den du auch in Zukunft aktiv anwenden kannst.

3 | Hör Podcasts und Hörbücher.

Dank technischer Möglichkeiten kannst du mittlerweile bei fast jedem Sport (außer Mannschaftssport, wie zum Beispiel Fußball oder Basketball) Podcasts oder Hörbücher hören, um deine Sprachkenntnisse zu verbessern. Gehst du gerne wandern? Oder liebst du es, im Fitnessstudio deine Muskeln zu trainieren? All das kannst du mit dem Lernen verbinden! Denn es gilt ganz einfach: Sportkleidung anziehen, Kopfhörer ins Ohr und Play drücken. Schon kannst du dich auspowern und gleichzeitig das in deiner Lernsprache hören, was dich interessiert. Auf diese Weise schaffst du es, nicht nur körperlich fit zu bleiben, sondern auch ganz nebenbei dein Wissen zu erweitern, deinen Wortschatz zu vergrößern und ein Gefühl für die Sprache zu bekommen.

4 | Lies ein Buch, eine Zeitung oder eine Zeitschrift.

Die letzte Möglichkeit ist zwar nicht für alle Sportarten geeignet, aber dennoch erwähnenswert. Denn viele von uns gehen regelmäßig ins Fitnessstudio und genau dort kannst du Sport und Lernen optimal verbinden. Während du beispielsweise auf dem Laufband Kilometer für Kilometer läufst oder auf dem Fahrrad sitzt, ist es möglich, ein Buch, eine Zeitung oder eine Zeitschrift zu lesen. Zum einen hast du nämlich eine Ablegefläche, sodass du dein Lesefutter nicht permanent in der Hand halten musst. Zum anderen musst du nicht darauf achten, ob dir etwas entgegenkommt oder wann eine Ampel auf Rot schaltet. So kannst du dich voll und ganz auf den Text in deiner Lernsprache konzentrieren und Körper und Geist gleichermaßen trainieren.

Sport und Lernen – was ist dir wichtiger?

Fällt es dir schwer, Sport mit dem Lernen zu verbinden? Vielleicht weil eines von beidem wichtiger als das andere ist? Keine Sorge, denn auch hier gibt es eine Lösung. Wenn du jemand bist, der gerne Sport macht, kannst du dein Sportpensum beispielsweise für den Abend planen. So belohnst du dich auf eine gewisse Art und Weise für die Dinge, die du tagsüber geschafft hast (inklusive des Lernens). Andersherum kannst du natürlich auch den Sport für morgens einplanen, um dich auszupowern und dich dann ohne schlechtes Gewissen deinem Lernpensum zu widmen.

Ganz egal, ob du Sport und Lernen voneinander trennst oder beides miteinander verbindest, wichtig ist immer Regelmäßigkeit. Denn nur wenn du dich regelmäßig körperlich wie auch mental anstrengst, wirst du Fortschritte machen und deine Ziele erreichen. Probier einfach Verschiedenes aus und bleibe fit – körperlich und im Kopf!

Wie verbindest du Sport und Lernen?

Foto im Titelbild: Ichigo121212 / Pixabay

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