Wie du der Nightlife-Crisis entfliehst

Wie du der Nightlife-Crisis entfliehst

Meistens tritt die Nightlife-Crisis – auch Nachtleben-Krise genannt – zwischen der Quarterlife-Crisis und der Midlife-Crisis auf und zählt zu den gefürchtetsten Krisen, die der betroffenen Person einen Lebensabschnitt nehmen kann.

Sagst du ab und an zu dir selbst, dass du keine Lust zu feiern hast oder dass das Sofa eigentlich viel gemütlicher ist?

Du gehst nur noch ein Mal die Woche aus, weil dir zwei Mal zu anstrengend sind?

Dann heißt es jetzt AUFPASSEN, denn das sind die ersten Anzeichen, dass du dich in diese Krise bewegst.

Im Grunde ist die Nightlife-Crisis so definiert, dass du lieber zuhause einen ruhigen Abend genießt, als auszugehen. Ist es so, dann bedeutet das, dass die Krise langsam, aber sich auf dich zurollt und nicht aufgehalten werden will.

Alles fängt damit an, dass du dir (tiefgründigere) Fragen stellst.

„Passe ich noch in das Leben beziehungsweise in die Nacht?“

„Lohnt es sich auszugehen?“

Allem in allem beginnt die Nightlife-Crisis mit einem Wandel im Ausgehverhalten. Am Anfang ist es noch nicht deutlich sichtbar, aber nach und nach wird dieses Ausgehverhalten immer dramatischer. Weitere Merkmale findest du in diesem Artikel!

Normalerweise erleben Personen, die diese Krise erleben, sechs Stadien:

Stadium 1) Die Person beschwert sich über die Uhrzeiten und findet, dass Veranstaltungen schon um 20 Uhr beginnen sollten. Um Mitternacht ist jeder schließlich schon müde und möchte nach so einer langen Arbeitswoche um diese Zeit schon im Bett liegen.

Stadium 2) Daraufhin folgt das zweite Stadium. Die Person fühlt sich zu alt. Sie ist der Meinung, dass alle anderen im Club mindestens 10 Jahre jünger sind als sie selbst und einen merkwürdigen Kleidungsstil haben.

Stadium 3) Anstatt auf der Tanzfläche zu tanzen – wofür sie eigentlich geschaffen ist – taucht der Gedanke im Kopf auf, was das alles soll und warum man hier eigentlich überhaupt ist. Sobald der Gedanke zu Ende gedacht worden ist, geht die Person kopfschüttelnd nach Hause.

 Stadium 4) Im vierten Stadium folgt dann das völlige Meiden von Clubs, denn die Person findet die Lieblingsbar für ein, zwei Drinks und dann das eigene Bett gemütlicher. Spätestens hier sollten es auch Freunde oder der Partner / die Partnerin gemerkt haben.

 Stadium 5) Im vorletzten Stadium ist es dann schon kritisch, denn sobald die Person hier angekommen ist, geht sie bei Regen oder kalten Temperaturen gar nicht mehr aus. Sie ist der Meinung, dass es sinnlos ist, bei so einem Wetter vor die Tür zu gehen, wenn doch die Möglichkeit besteht, einen Film auf der Couch eingehüllt in einer warmen Decke zu schauen.

 Stadium 6) Wenn der Höhepunkt der Nightlife-Crisis erreicht ist, geht die Person grundsätzlich nicht mehr aus. Das heißt die Person bleibt von Montag bis Sonntag jeden Abend zu Hause und verkriecht sich lieber auf ihre Couch als einen Schritt vor die Tür zu setzen und eventuell ein bisschen Spaß (mit Freunden) zu haben.

In welchem Stadium bist du?

Du wunderst dich und bist entsetzt, dass ich dir die Frage stelle? Tut mir leid, aber sei ehrlich zu dir!

Mach dir Gedanken und selbst wenn du feststellst, dass du in einem dieser Stadien bist, gibt es Wege da raus zu kommen.

Sobald du dir eingestanden hast, in welcher Phase der Nightlife-Crisis du dich befindest, stellst du dir mit hoher Wahrscheinlichkeit folgende Frage

Und wie komme ich da wieder raus?

Rede mit Freunden und sage ihnen, was los ist. Wenn du möchtest, kannst du ihnen auch diesen Artikel zeigen. Versuche dich langsam wieder an dein (altes) Ausgehverhalten zu gewöhnen.

Doch meist hängt es nicht vom Alter ab, wie viel wir ausgehen und wie lange, sondern eher von dem, was wir arbeiten und welche Leute um uns sind. Es geht nicht darum, dass du ab sofort jeden Tag bis in die frühen Morgenstunden in einem Club dein Tanzbein schwingen sollst, sondern darum, dass du Spaß mit deinen Freunden hast. Gehe vor die Tür und lerne neue Leute kennen. Entdecke neue Bars und Restaurants.

Lebe dein Leben draußen, nicht auf deiner Couch!

Fange langsam an, wenn es dir leichter fällt und gehe ein Mal die Woche aus, wenn zwei Mal zu viel sind.  Gehe für ein oder zwei Stunden mit deinen Freunden weg, auch wenn du eigentlich nicht wirklich Lust zu tanzen hast. Wer weiß, vielleicht macht es ja dann doch Spaß!

Rede mit deinen Freunden und geht Kompromisse ein. Ihr könntet zum Beispiel die eine Woche in einen Club gehen und die andere Woche in ein Restaurant oder in eine Bar.

Ich weiß, du kannst das schaffen! Lebe und lasse dich nicht von einer Krise in die Enge treiben!

Habe ich einen Ausweg aus der Krise vergessen? Dann schreibe ihn in die Kommentare! Ich bin gespannt!

Gerne kannst du es auch mit deinen Freunden und Bekannten teilen, sodass jeder vor der Nightlife-Crisis gewarnt ist.

6 Gedanken zu “Wie du der Nightlife-Crisis entfliehst

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