7 Wege, um mit Stress umzugehen

Stress im Alltag ist für viele Menschen normal. Wie ist es bei dir? Mit diesen sieben Wegen kannst du den Stress minimieren.

Stress gehört bei den meisten Menschen im Leben einfach dazu. Ohne groß darüber nachzudenken, nehmen wir ihn in Kauf und versuchen trotz allem das Beste aus der Situation zu machen.

Stress bedeutet meistens keine Zeit für die vielen Aufgaben, die du dir vorgenommen hast.

Du kannst die Aufgaben jetzt einfach wegstreichen, wenn sie dir als unwichtig erscheinen oder du versuchst alles irgendwie in deinen Tag unterzubekommen.

Meistens ist es doch letzteres, was vielen so schwerfällt. Denn Stress geht nicht nur auf einen selbst zurück, sondern färbt auch die eigene Umgebung in ein dunkles Grau.

Klar ist, dass ein Leben ohne Stress nicht möglich ist. Ganz egal wie sehr du dich bemühen wirst. Es wird immer Tage geben, an denen du nicht weißt, wo hinten und vorne ist.

Aber genau hier liegt der Punkt: Du kannst dagegenwirken, dem Stress vorbeugen und dich so organisieren, dass dein Leben dir leichter fällt. Alles kann entspannter laufen, wenn du weißt, wie.

Natürlich möchte ich dir dabei helfen. Deswegen habe ich dir 7 Wege, wie du mit Stress umgehen kannst, zusammengeschrieben:

#1 To-Do-Liste schreiben

Ein Plan kann dir helfen, alles im Überblick zu haben. Du kannst deine Woche, deinen Tag oder sogar nur deinen Nachmittag besser und strukturierter planen. Hierfür ist eine To-Do-Liste einfach Gold wert.

Wichtig ist, dass du dir alles auf deine Liste schreibst – ganz egal wie klein die Aufgabe ist! Auf meiner täglichen To-Do-Liste steht beispielsweise folgendes:

  • Sport machen
  • Vokabeln in Französisch und Italienisch lernen
  • Lesen (auf Deutsch und in meinen Fremdsprachen)
  • E-Mails checken und beantworten
  • Obst essen

Schreibe am Anfang alles auf deine Liste, damit du auch nichts vergisst! Wenn du gerne deine To-Do-Liste immer und überall dabeihaben möchtest, kann ich dir Todoist empfehlen. Eine App, die dir hilft nicht nur eine Struktur in deine Tagesplanung zu bringen.

#2 Prioritäten setzen

Bei jedem gibt es sehr wichtige, wichtige und eher unwichtige Aufgaben. Damit du nicht in Stress gerätst, fange immer (!) mit den wichtigsten Aufgaben an. Egal wie unangenehm sie sind. So ist garantiert, dass du auch alles erledigst, was wirklich an diesem Tag erledigt werden muss!

Für mich sind meine Vokabeln sehr wichtig, da ich jeden Tag etwas für die Fremdsprachen machen möchte. Dagegen ist das Lesen in meiner Muttersprache eher unwichtig und es ist nicht schlimm, wenn ich es einen Tag lang nicht schaffe, in einem Buch zu lesen. Natürlich nur solange, dass es nicht zur Gewohnheit wird!

Am besten kannst du die Priorität mit Farben markieren! Auch das kannst du bei Todoist ganz automatisch machen. Beispielsweise ist die Farbe Rot für ganz wichtig eingeteilt, Organe dagegen für wichtig, Gelb für „wäre schon gut, wenn ich es mache“ und grau für unwichtig.

Am Anfang benötigt es ein bisschen Selbstdisziplin und Übung, um die Prioritäten wirklich festzulegen und einzuhalten. Aber mit der Zeit automatisiert sich der Prozess und du wirst nicht mehr darüber nachdenken müssen, wenn du dranbleibst!

#3 Um Hilfe bitten

Stress entsteht oft dadurch, dass du dir zu viele Aufgaben vornimmst. Meistens sind es so viele, die in der Zeit, die du festgelegt hast, überhaupt nicht zu bewältigen sind. Gerade deshalb lohnt es sich, deine Aufgaben nochmal zu überdenken.

Kannst du Aufgaben abgeben?

Überlege dir genau, ob Aufgaben dabei sind, bei denen dir jemand helfen oder die dir sogar jemand abnehmen kann. Steht beispielsweise morgen „einkaufen“ auf deiner Liste, könnte das auch dein Mitbewohner für euch erledigen. So hast du eine Aufgabe weniger und mehr Zeit für die anderen, die du dir vorgenommen hast.

Doch um Hilfe bitten bedeutet nicht, dass der andere nun gezwungen ist, deine Aufgaben zu erledigen. Die meisten werden es gerne tun, wenn es auf Gegenseitigkeit beruht. Aber auch wenn der andere keine Zeit hat, gilt für dich, das zu akzeptieren!

Hilft dir jemand, dann helfe ihm beim nächsten Mal!

#4 Sich selbst fragen

Zu Beginn kann es dir helfen, dich bei einzelnen Aufgaben zu fragen, ob das jetzt wirklich sinnvoll ist.

Kannst du die Frage mit ja beantworten, dann mache weiter. Aber beantwortest du dagegen die Frage mit nein, hör auf und verschiebe die Aufgabe auf einen anderen Tag oder streiche sie letztendlich ganz!

Du kannst schließlich nicht anfangen zu kochen, wenn du noch nicht einkaufen warst!

#5 Zeit nehmen

Stress bedeutet immer wenig Zeit. Daher solltest du üben, abzuschalten und dir Zeit für andere Dinge zu nehmen.

Eine gute Möglichkeit hierfür ist Meditation. Du lernst zu entspannen und runterzukommen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu nehmen.

Auch kann es gut tun, wenn du dich an stressigen Tagen einfach mal in die Badewanne legst, um danach mit neuer Energie weiterzumachen. Oder du powerst dich beim Sport mal richtig aus!

Versuche nicht, alle Aufgaben an einem Stück durchzuziehen, sondern nimm dir die Zeit für Pausen. Und somit vor allem Zeit für dich und deinen Körper.

#6 Positive Gedanken fassen

Dasselbe passiert auch mit deinen Gedanken. Ein Großteil von Stress entsteht im Kopf.

Deswegen fasse positive Gedanken. Sei optimistisch und glaub an dich selbst!

Manchmal kann da auch ein motivierender Spruch an der Pinnwand helfen oder ein Gespräch mit einer lieben Freundin.

Rede dir nicht ein, dass du zu schlecht bist und es sowieso nicht schaffst.

Arbeite dagegen an einem Plan und mach das Beste aus deiner Situation. Plane deine Arbeitsschritte, setzte dir Ziele und glaub an dich!

#7 Abstand gewinnen

Der letzte Weg, den ich dir heute zeigen möchte, ist Abstand gewinnen.

Ab und an kann es helfen, dein Leben mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Gewinne Abstand und überlege dir, was du anderen raten würdest, wenn sie in deiner Situation gerade wären.

Blick über den Tellerrand und gehe deine Aufgaben anders an. Auch so kann weniger Stress entstehen und du bist deutlich entspannter!

Wie gehst du mit Stress im Alltag um?

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©Titelbild: Pixabay.com (bearbeitet)

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