Sprachen lernen – aber warum!?

Hallo,

ich bin Lena und ja, das ist mein erster Artikel auf meinem Blog. Klar hat das Thema etwas mit Sprachen zu tun, aber warum Sprachen überhaupt? Braucht man Sprachen überhaupt? Soll man Sprachen können und wenn ja, welche denn überhaupt?

Erstmal zu mir, ich studiere Französisch, Spanisch und Italienisch und lerne noch Englisch und Schwedisch. Ich finde Sprachen wichtig, denn man kann die Welt mit ganz anderen Augen sehen.

Bevor du mit einer Sprache anfängst, solltest du dir erstmal Gedanken machen: Wozu willst du überhaupt diese eine Sprache lernen? Und hierbei kommt es gar nicht darauf an, was für eine Sprache das ist. Es ist eigentlich ganz simpel: wenn du einen guten Grund hast, bleibst du motiviert und hast auch auf Dauer Spaß daran. Wenn du jedoch nur jemanden beeindrucken möchtest oder dir nicht klar ist, warum du die Sprache lernst, wirst du bald keine Motivation mehr finden, deine Zeit zu „opfern“ und dich hinzusetzen und zu lernen. Denn Sprachen lernen ist aufwendig.

Aber das ist ja das Schöne. Eine Sprache lernen bedeutet nicht, sich mit einem Buch, einem Stift und einem Blatt Papier an den Schreibtisch zu setzen und zu pauken – womöglich scheint draußen noch die Sonne. Nein, eine Sprache lernen, bedeutet Spaß daran haben, Dinge auszuprobieren. Springe ins kalte Wasser, was bedeutet soll: habe keine Angst, Fehler zu machen. Es ist wichtig zu sprechen und sich zu trauen. Solange das Gegenüber versteht, was man will, ist doch alles in Ordnung. Natürlich kann man nicht dauerhaft nach Italien in den Urlaub fahren, nur weil man Italienisch lernt, aber manchmal kostet es auch schon ein bisschen Überwindung einfach zum Italienier um die Ecke zu gehen und die Pizza oder die Pasta auf Italienisch zu bestellen und zu hoffen, dass man das Richtige bekommt! Das Schönste an Sprachen ist, dass man neue Leute, neue Kulturen und neue Länder kennen lernt. Man sieht die Welt aus einem anderen Blickwinkel!

Oft fällt es einem leichter eine Sprache zu lernen, wenn man zu zweit ist. Klar kann das gut sein, es hat aber auch Nachteile. Ich glaube, dass es gut ist, für sich selbst zu lernen UND sich zwei oder drei Mal die Woche zu treffen, um zusammen zu lernen. Das kann bei einem Caffè, einem Café au lait oder einer cup of tea sein! Solche Treffen sind gut, um eventuell vorhandene Probleme (Grammatik, Vokabeln, Texte) zusammen zu lösen, an denen man alleine hängen geblieben ist. Eine Alternative ist ein Stammtisch, was nicht bedeutet, dass du dich jetzt mit deinen Freunden zum Bier trinken treffen sollst, sondern dass ihr euch regelmäßig trefft und nur in eurer Fremdsprache redet. So übt jeder das Sprechen und jeder lernt etwas Neues dazu.

Wenn du lieber alleine lernst, versuche dich möglichst oft mit deiner Fremdsprache zu umgeben. Lese Zeitungen, schaue Filme, höre Podcasts oder Radio (im Internet), lese Bücher, …! Du kannst auch dein Handy auf deine Fremdsprache umstellen. Das erscheint am Anfang ein bisschen kompliziert, aber man gewöhnt sich daran oder versuche mal ein Rezept, das zum Beispiel auf Französisch ist, nachzukochen. Auch wenn es schief gehen sollte, gelernt hast du auf jeden Fall etwas dabei!

Ein ganz wichtiger Punkt, der bei der Motivation hilft, ist, Freunde im Ausland zu finden. Such dir Leute, denen du E-Mails oder Briefe schreiben oder mit denen du sogar telefonieren kannst. Heutzutage ist das über Skype sehr einfach!

Egal wie du eine Sprache lernst, sei kreativ. Probiere alles aus, bis du das gefunden hast, was dir am besten hilft, die Sprache zu behalten!

Kinder lernen schneller. Aber stimmt das wirklich? Eigentlich nicht. Kinder haber nur keine Angst davor Fehler zu machen. Also sei kindisch. Rede einfach darauf los. Probier es aus. Es gibt nicht umsonst das Sprichtwort „Aus Fehlern lernt man“. Mache Fehler zu deinem Vorteil. Denn Fehler, die du einmal gemacht hast, wirst du nicht nochmal machen! Natürlich erfordert das den Mut, sich auch mal in peinliche Situationen zu begeben, aber so ist das nun mal. Leider kann dich davor niemand bewahren. Aber um solche Situationen leichter zu überstehen, kann man üben: frage zum Beispiel nach dem Weg, obwohl du ihn kennst. Jedoch werden sich peinliche Situationen nie ganz umgehen lassen.

Wenn du niemanden hast, mit dem du reden kannst, dann rede einfach mit dir selbst. Wenn dir das peinlich vor anderen Leuten ist, dann mache es, wenn du alleine daheim bist oder im Auto sitzt. Andere Leute singen, du sprichst eben mit dir selbst.

Wenn du dich trotz allem unsicher fühlst, dann versuche dir klar zu machen, dass du anderen Leuten nicht auf die Nerven gehst, nur weil du die Sprache nicht flüssig sprichst. Leite einfach dein Gespräch mit den Worten „Ich lerne noch…“ ein und die meisten Menschen werden dich mit offenen Armen empfangen und dir die Situation so gut es geht erleichtern.

Doch der wichtigste Punkt ist: Hab Spaß dabei!

Originally posted 2015-05-09 20:53:35.

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