Lerntechnik „MindMap“

Heute möchte ich dir die Lerntechnik „MindMap“ vorstellen, denn ich bin der Meinung, dass sie eine der besten Lerntechniken ist. Doch was ist ein MindMap überhaupt und wie lernst du damit?

MindMap setzt sich aus den englischen Wörtern MIND (= Geist, Verstand) und MAP (= Landkarte, Karte) zusammen und beschreibt eine bildhafte Darstellung. Entwickelt wurde diese Art der Darstellung in den 70er Jahren von Tony Buzan, ein britischer Forscher. Ich glaube, dass jeder Mensch mit dieser Technik arbeiten kann. Natürlich musst du für dich herausfinden, ob sie dir liegt oder nicht. Hierfür probierst du es am besten einfach aus!

Ein MindMap ist vielseitig einsetzbar, denn du kannst deine Gedanken, aber auch Ideen oder Texte festhalten. Natürlich auch Grammatikthemen. Eigentlich alles, was du willst, denn das ist das Gute daran. Du hast freie Hand und bist ganz deiner Kreativität hingegeben.

Außerdem verbindet diese Art des Lernens deine beiden Gehirnhälften, wo bei manch anderen Techniken nur eine Hälfte des Gehirns genutzt wird. Ein MindMap ist sozusagen ein kreatives Ordnungssystem.

Doch wie fängst du mit einem MindMap an? Am besten verwendest du ein weißes Din-A4-Blatt im Querformat (größer geht natürlich auch – zum Beispiel nimmst du einfach eine Schreibtischunterlage aus Papier und drehst es einfach um, die Rückseite ist oft weiß) und schreibst das Thema, also dein zentrales Schlagwort, in die Mitte. Von diesem Begriff gehen dann Zweige zu den Oberbegriffen ab. Und von den Oberbegriffen gehen wieder Zweige zu den Unterbegriffen hab. Das kannst du so lange erweitern, wie du möchtest. Aber pass auf, dass es übersichtlich bleibt! Achte darauf, dass deine Begriffe präzise formuliert sind, denn so kannst du später besser mit deinem MindMap arbeiten. Wenn es dir leichter fällt, dann kannst du auch kleine Bilder oder Symbole wie Pfeile einfügen. Oder du verwendest verschiedene Farben!

artistic-2063_1920

Wichtig ist, dass du es dir merken kannst und dass es dir hilft! Wenn du das MindMap alleine nutzt, dann ist es wichtig, dass du es auch alleine erstellst. Wenn du es in einer Gruppe nutzen willst, dann erstellt das MindMap auch in der Gruppe, so dass jeder folgen kann!

MindMaps kannst du in jeder Lebenslage und für jede Angelegenheit einsetzen und einen großen Vorteil sehe ich darin, dass du den gesamten Stoff auf einer Seite hast. Also alles Wichtige auf einmal!

Probiere es aus und finde heraus, ob es dir hilft!

1 Gedanke zu “Lerntechnik „MindMap“

  1. Pingback: Der falsche und der richtige Weg, um eine Sprache zu lernen | sprachenlust

Schreibe einen Kommentar

Folge mir auf Facebook!schliessen
oeffnen