Weniger bekannte Lernorte

Weniger bekannte Lernorte

Manchmal gibt es Zeiten, in denen du am Schreibtisch sitzt, die Bücher vor dir liegen hast und trotzdem nichts hängen bleibt. Doch woran liegt das? Entweder du bist müde, hungrig oder du hast andere Probleme, die im Moment einfach wichtiger sind und dir im Kopf herumspuken. Doch ab und zu kann es auch sein, dass du einfach am falschen Ort lernst. Deswegen solltest du immer neue Lernorte suchen.

Denn der falsche Ort kann dir Zeit rauben, Kraft kosten und dafür sorgen, dass du keine Fortschritte machst. Wenn du immer an einem bestimmten Ort lernst, solltest du ihn natürlich aufräumen. Aber du kannst dir auch andere Lernorte suchen, damit du eine kleine Auswahl hast. Denn nicht alles, was du für eine Sprache lernen solltest, muss am Schreibtisch geschehen.

Lernorte, die du vielleicht noch nicht kennst

Das beste Beispiel sind wohl Schriftsteller. Sie suchen sich oft einsame Orte, um einen Roman zu schreiben. Sie brauchen Ruhe, um sich zu konzentrieren und die Kreativität spüren zu können. Nimm dir ein Beispiel an Schriftstellern, denn nicht nur sie können von der Ruhe profitieren, sondern auch du. Das heißt für dich: Such dir einen einsamen Ort.

Trotzdem hat jeder eine andere Vorstellung von einem einsamen Ort. Das kann eine kleine Hütte im Wald oder ein Baumhaus sein. Aber auch dein Bad oder dein Hobbykeller sind Möglichkeiten. Wichtig ist, dass du alleine bist und dich voll und ganz auf deinen Lernstoff konzentrieren kannst.

Hier sind einige Vorschläge:

Dein Bett

Früher wurde oft vom Bett als Lernort abgeraten, obwohl ich persönlich immer noch nicht begeistert davon bin. Dennoch ist das Bett ein Ort, in dem du normalerweise deine Ruhe hast. Dennoch solltest du dort nicht zu lange lernen, denn zu lange im Bett liegen macht müde.

Ich denke, dass das Bett zum Schlafen da ist und der Körper sich daran gewöhnt, im Bett wach zu sein, wenn man dort beispielsweise lernt. Trotzdem ist die letzte Stunde vor dem Schlafengehen ein guter Zeitpunkt, um deinen Lernstoff nochmal zu wiederholen. Denn der Körper schläft, aber das Gehirn arbeitet weiter und hilft dir so, das Gelernte noch besser zu verstehen.

Am besten du probierst selbst aus, ob dein Bett ein guter Lernort für dich ist. Wenn nicht, such dir eine Alternative!

Unterwegs

Vielleicht musst du aber auch aus beruflichen Gründen viel reisen oder verbringst aus anderen Gründen viel Zeit im Zug, im Auto oder im Bus. Genau diese toten Zeiten kannst du nutzen, um deine Sprachkenntnisse zu verbessern und um Verkehrsmittel zu deinem persönlichen Lernort zu machen.

Du kannst Musik oder Hörbücher in deiner Lernsprache hören, deine Vokabeln wiederholen oder Grammatikübungen machen. Wenn du mutig bist, kannst du dich auch zuhause selbst aufnehmen, wenn du deinen Lernstoff erklärst, und dir diese Erklärungen dann unterwegs anhören.

Beim Sport

Natürlich kannst du aber auch beim Sport lernen. Und dabei ist es egal, ob du ins Fitnessstudio gehst oder stundenlang alleine durch den Wald joggst. Abhängig von der Sportart kannst du Hörbücher hören, Bücher oder Zeitschriften lesen oder dich mit anderen unterhalten, sofern sie die gleiche Sprache lernen. Vielleicht sind dort aber auch Muttersprachler deiner Lernsprache, mit denen du sprechen kannst.

Im Freibad, am See oder im Park

Wenn das Wetter schön ist, die Temperaturen steigen und jeder nach draußen strömt, um die Sonnenstrahlen aufzusaugen, kannst du ins Freibad, an den See oder in den Park gehen. Am besten mit einer großen Decke, Obst und einer Flasche Wasser. An der frischen Luft kannst du am besten lernen und immer wieder eine Pause machen.

Andere lernen in der Badewanne, auf dem Boden, auf dem Balkon, im Café oder bei der Arbeit (solang der Arbeitgeber es zulässt). Finde heraus, wo du am besten lernen kannst. Achte aber immer darauf, dass du nicht (zu sehr) abgelenkt bist! Je schneller du mit dem Lernen fertig bist, desto früher hast du Zeit für die schönen Dinge im Leben! Obwohl Lernen natürlich auch schön sein kann.

Und was ist mit deinem “normalen” Lernort?

Obwohl du dir andere Lernorte suchst, bleibt dein eigentlicher Lernort immer noch der Hauptort. Das bedeutet, dass du ab und an aufräumen musst, um auch weiterhin dort zu lernen. Denn nur weil du jetzt Alternativen hast, heißt das nicht, dass du deinen normalen Lernort nicht mehr brauchst. Ganz im Gegenteil: Um diesen auch aufgeräumt zu halten, kannst du dir pro Woche eine halbe Stunde Zeit nehmen. In dieser Zeit räumst du auf, verbannst alles, was nicht dort hingehört, und bringst Ordnung in dein Lernsystem.

Wo lernst du am liebsten?

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