Der 5-Schritte-Plan: So verwirklichst du deine Ideen

Jeder von uns hat täglich neue Ideen. Ideen, wie er sein Leben verändern kann, was er erfinden kann oder einfach was er am Abend anstellen könnte. Doch nicht jede Idee wird auch verwirklicht. Und das obwohl darunter viele gute, wenn nicht sogar sehr gute Ideen sind und diese nicht einfach vergessen werden sollten.

Welche Ideen hast du?

Eine Idee ist essentiell und bestimmt in einer gewissen Art und Weise sogar dein Leben. Um dir das Thema mit Ideen näher zubringen, habe ich zwei kleine Fragen an dich, die du dir ehrlich beantworten solltest:

Wann hattest du das letzte Mal eine Idee?
Wann hast du diese Idee auch verwirklicht?

Die erste Frage wirst du sehr leicht beantworten können, denn dir werden jeden Tag neue Ideen in deinen Kopf fliegen. Aber was ist mit der zweiten Frage? Nicht immer verwirklichst du alle Ideen, die du hast. Das mag zum einen daran liegen, dass es vielleicht einfach totale Schnapsideen sind, aber zum anderen auch daran, dass du zu wenig Zeit, Motivation oder Selbstdisziplin hast. Doch keine Panik. Eine Idee zu haben ist leicht, eine Idee zu verwirklichen dafür umso schwieriger.

Aber was wäre es hier, wenn ich nicht die passende Lösung für dich hätte?

Jetzt werden Ideen verwirklicht:

Um eine Idee zu verwirklichen kannst du ganz einfach folgende fünf Schritte gehen.

#1 Hab eine Idee.

Natürlich musst du überhaupt eine Idee haben, die du dann auch verwirklichen kannst. Schließlich wird es ohne Idee schwierig. Aber wenn du mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehst, wirst du nahezu alle fünf Minuten eine neue Ideen haben. Sei kreativ und offen und lass dich auf Neuheiten ein, um die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und um neue Ideen zu bekommen.

#2 Schreibe deine Ideen auf.

Wie viele gute Ideen hattest du schon, die du wieder vergessen hast?

Vermutlich einige, denn der Mensch hat so oft Ideen, dass manche im eigenen Kopf einfach von der nächsten überschrieben wird. So hattest du zwar gute Ideen, aber diese bald wieder vergessen, weil du neue Eindrücke gewonnen und Neues erlebt hast.

Daher solltest du jede Idee, die du hast, sofort aufschreiben. Nur so kannst du sicher gehen, dass auch wirklich alles vorhanden bleibt und nichts verloren geht – zum Beispiel in einem kleinen Notizbuch, das du immer und überall mit hinnehmen kannst.

#3 Sortiere deine Ideen.

Gehe am besten jeden Abend deine Liste durch, denn nicht jede Idee ist eine gute oder sogar eine sehr gute Idee. Um deine Ideen bestmöglich zu sortieren, kannst du sie in verschiedene Gruppen einsortieren:

  • Sehr gute Idee: Bei der sehr guten Idee ist deine Idee von Anfang an so ausgefeilt und durchdacht, dass es kaum Planung und Anpassungen benötigt.
  • Gute Idee: Die gute Idee ist noch nicht perfekt, aber auf einem guten Weg dorthin. Du musst dir einfach noch ein paar Gedanken machen und an den Feinheiten feilen.
  • Schlechte Idee: Eine schlechte Idee solltest du nicht von Anfang an verwerfen, sondern dich mit ihr auseinandersetzen. Oft kann man Kleinigkeiten noch abändern und anpassen, sodass aus einer schlechten noch eine gute Idee werden kann.
  • Sehr schlechte Idee: Bei der sehr schlechten Idee dagegen ist es meistens besser sie einfach zu verwerfen. Das ist einfach die typische Schnapsidee.

Doch du musst dir im Klaren sein, dass es nur ganz selten “sehr gute Ideen” gibt. Oft bedarf es immer noch Planung und Feingefühl, um aus der Idee etwas Wirkliches zu erschaffen.

Auch die Einteilung einer Idee ist am Anfang schwierig, denn jeder Mensch sieht es sprichwörtlich durch eine andere Brille. Das bedeutet aber gleichzeitig auch, dass es Ideen geben kann, die für dich perfekt sind, aber für mich eher unnötig.

Hör einfach auf dein Bauchgefühl.

#4 Lege direkt los.

Leider verwirklicht sich eine tolle Idee nicht einfach so. Du musst anfangen zu planen und zu arbeiten. Daher solltest du dir die ersten drei Tage zu Herzen nehmen. Denn eine Idee wirst du nur dann verwirklichen, wenn du auch in den ersten drei Tagen – nachdem dir deine Idee in den Kopf gekommen ist – anfängst.

Das muss nicht heißen, dass du innerhalb drei Tage ein ganzes Projekt abarbeiten musst, sondern dass du den ersten Schritt gegangen bist. Kleine Projekte – wie zum Beispiel einen Arzttermin ausmachen oder die beste Freundin anrufen – sind innerhalb drei Tage erledigt. Größere Projekte dagegen brauchen normalerweise Wochen oder Monate. Doch auch hier solltest du die 3-Tages-Regel nutzen und dir so bald wie möglich einen Plan erstellen. Überlege dir, wie du loslegen möchtest, was als erstes ansteht und wie du es strukturieren möchtest. Wenn es dir leichter fällt, kannst du dir auch einen Termin in Todoist oder in einem ähnlichen Programm setzen und dich so daran erinnern lassen, dass du auch wirklich anfängst.

#5 Bleib dran.

Nachdem du also losgelegt hast, solltest du weitermachen. Bleib an deinem Projekt und versuche deine Idee zu verwirklichen. Halte dich an deinen Plan, den du am Anfang gemacht hast und sei stolz auf dich, wenn du Zwischenziele erreicht hast.

Warum die 3-Tages-Regel?

Ist sie wirklich so wichtig?

Mit Sicherheit fragst du dich jetzt, ob es nicht auch mal vier oder fünf Tage sein können. Aber genau das ist das Problem, das viele gute Ideen kostet: Aufschieberitis.

Aus Erfahrungen zeigt sich, dass Ideen, die nicht innerhalb der ersten drei Tage begonnen werden, niemals verwirklicht werden. Und das aus einem einfachen Grund: Es wird nicht angefangen.

Nur mit der 3-Tages-Regel kannst du gute Ideen behalten und sie verwirklichen. Du musst nur anfangen.

Am besten heute. Um genau zu sein am besten jetzt.

Wie verwirklichst du deine Ideen?

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©Titelbild: Pixabay.com (bearbeitet)

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