Gastbeitrag: 7 Gründe, warum Backpacking glücklich macht

Gastbeitrag: 7 Gründe, warum Backpacking glücklich macht

Dies ist ein Gastbeitrag von Paul von Adventureluap.de:

Meine Erfahrung ist, dass Backpacking das Leben besser macht. Du glaubst es mir nicht? Wie fühlt sich für dich der Gedanke an, dir einfach den Rucksack aufzuschnallen und für 6 Wochen oder 3 Monate zu verreisen, ganz ohne Verpflichtungen? Wie wäre es für dich, einfach für eine geraume Zeit nur das zu tun, was du tun möchtest?

Für mich ist Backpacking einfach das Größte und wenn ich mit dem Rucksack durch die Gegend reise, dann habe ich genau dieses Gefühl. Unterwegs habe ich viele wunderbare Menschen kennen gelernt und auch Orte gesehen, von denen ich nicht einmal geträumt hätte. Ich habe eine neue Sprache gelernt und viele tolle Momente gesammelt, die mich bereichern. Ich bin in fremde Kulturen eingetaucht und habe mich rundum wohlgefühlt. Das Backpacking hat mein Leben verändert und es gibt einfach nichts, was ich lieber tue.

Heute möchte ich dir erzählen, warum das Backpacking auch dein Leben verändern könnte und warum das Reisen mit dem Rucksack vielleicht auch dich glücklich macht. 

Warum Backpacking glücklich macht

Wir fühlen uns frei

Wann fühlen wir uns eigentlich frei?

Ich fühle mich jedenfalls frei, wenn ich die freie Wahl habe. Die Wahl darüber, was ich als nächstes tue, wann ich aufstehe, wie ich den Tag gestalte, wie lange ich an einem Ort bleibe und wohin ich als nächstes reise. Es ist ein unglaubliches Gefühl, wenn ich mit meinem Rucksack in einem fremden Land am Busbahnhof stehe und mich nur noch für das nächste Ziel entscheiden muss. Es ist ein Gefühl, das den gesamten Körper wie Adrenalin durchströmt.

Ich fühle mich frei, wenn ich keinerlei Gedanken an irgendetwas verschwenden muss. Gedanken an Aufgaben, welche ich erfüllen muss. Gedanken an Deadlines und Termine, die mir im Kopf herumgeistern und mich permanent einschränken.

Ich fühle mich frei, wenn ich den Backpacking-Rucksack auf dem Rücken trage und ich mich treiben lassen kann, wo auch immer. Es gibt überall weiße Flecken, ich kann überall etwas Neuem begegnen. Überall wartet die Fremde auf mich, dass ich eintauche und mit allen Sinnen die Umgebung in mir aufnehme. Am liebsten ist mir dabei Südamerika. Die Welt ist groß, ich bin mit meinem Rucksack nur ein Teil von ihr. Doch ich möchte die Welt in allen ihren Facetten kennen lernen und erleben, ich möchte auf allen Ebenen mit ihr interagieren.

Ich kann das am besten mit Vorfreude, Abenteuerlust, Spontaneität und mit einem Rucksack auf dem Rücken

Backpacking bedeutet Aktives und Spontanes Reisen

Meiner Meinung nach ist Backpacking das Gegenteil von einem Pauschal- oder All Inclusive-Urlaub. Ich bin gern aktiv auf Reisen. Manchmal schmerzt der schwere Rucksack oder ich habe Blasen an den Füßen. An anderen Tagen sind es 40°C und dann macht das Laufen oder auch das Fahren im Bus überhaupt keinen Spaß.

Trotzdem halte ich Backpacking für deutlich gesünder und erholsamer als zwei Wochen in einem All-Inclusive Tempel. Nach einem bewegten Tag kann ich einfach viel besser schlafen. Ich möchte Land und Leute kennen lernen und das geht am besten abseits von Hotelhochburgen.

Backpacking ist die beste Schule des Lebens

Nicht umsonst hat Goethe einmal gesagt, dass ein gescheiter Mensch die beste Bildung auf Reisen erfährt. Beim Reisen sind unsere Sinne automatisch geschärft, denn wir befinden uns abseits der gewohnten Umgebung.

Alles ist neu: das Umfeld, die Menschen, das Essen und auch die Kultur. Ich habe unglaublich viel auf Reisen gelernt. Ich habe Ort gesehen, die inspirieren. Außerdem habe ich Menschen getroffen, die mich geprägt haben. Ich habe Freunde, die auf der ganzen Welt zerstreut leben. Oft hatte ich die Möglichkeit, etwas Neues auszuprobieren. Meiner Meinung nach ist das Backpacking einfach die beste Schule des Lebens.

Konfuzius hat einmal gesagt: Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern. Beteilige mich, und ich werde es verstehen.

Beim Backpacking bist du ein Teil des Ganzen, du interagierst direkt und aktiv mit deiner Umgebung.

Du lernst neue Sichtweisen kennen

Es gibt unendlich viele Sichtweisen. Beim Reisen triffst du zwangsläufig auf andere Kulturen und somit auch auf andere Sichtweisen. Doch wie kannst du besser lernen, als wenn zwei verschiedene Welten aufeinanderprallen?

Eine neue Sichtweise bedeutet oft ganz einfach ein Wechsel der Blickrichtung. Ist es wirklich so wichtig, pünktlich zu sein? Nicht überall fahren die Busse pünktlich ab, vor allem ist nicht überall alles perfekt aufeinander abgestimmt. Es regen sich aber auch nicht überall Leute auf, wenn sich der Bus um mehr als eine Stunde verspätet. Was ist so schlimm daran, zwei Stunden später als geplant anzukommen? Du wirst beim Reisen auch lernen, dich in Gelassenheit zu üben.

Die Wahrheit steht in keinem Buch. Die einzig wahre Sicht gibt es nicht. Es gibt nur Teilwahrheiten, welche sich zu einem Ganzen fügen. Diese Teilwahrheiten findest du draußen in der Weltgeschichte.

Beim Backpacking lernst du, Vorurteile zu überdenken

Vorurteile sind weit verbreitet. Wir leben mit ihnen und oft erleichtern sie unser Denken. Es ist einfacher, einen Menschen nach einer kurzen Begegnung einer Schublade zuordnen zu können und nicht weiter darüber nachzudenken.

Oft nehmen wir Meinungen als gegeben hin. Beim Reisen habe ich verschiedenste Leute getroffen und dabei konnte ich viele Vorurteile revidieren. Nichts ist so, wie es scheint.

Vorurteile helfen uns nicht beim Reisen, wenn wir jemanden um Hilfe fragen wollen. Beim Backpacking wirst du vor allem merken, dass wir Menschen mehr gemeinsam haben als die meisten glauben.

Du sammelst beim Backpacking unvergessliche Momente und Geschichten

Ein weiterer Grund, warum Backpacking das Leben besser macht sind die vielen besonderen Momente. Es sind diese Momente, die unser Leben lebenswert machen und an die wir uns auch nach Jahren gern zurückerinnern.

Wer kann denn mehr Geschichten erzählen: derjenige, der für einen Monat 50 Wochenstunden im Büro gesessen hat oder derjenige, der dafür 4 Wochen durch Ecuador gereist ist?

Backpacking bedeutet für mich auch spontanes und aktives Reisen mit viel Luft für Überraschungen. Das Neue und Unbekannte bescheren uns Geschichten, an die wir gern zurückdenken und die wir auch mit Freude weitererzählen. Geschichten, die uns inspirieren und uns auch lange noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern werden. Wenn ich mir Fotos anschaue von meinen Erlebnissen in Peru und Chile, dann muss ich automatisch lächeln. Wegen diesen Momenten reise ich.

Momente sind wichtiger als Gegenstände. Besonders schöne Moment mögen vergehen, doch sie verblassen nicht.

Backpacking ist gut für das Selbstvertrauen

Ich habe vier Monate in Peru und ein ganzes Jahr in Chile gelebt. In dieser Zeit bin ich auch unglaublich viel gereist. Es hat mir nicht geschadet zu wissen, dass ich auch am „anderen Ende der Welt“ selbstständig zurechtkomme.

Du lernst unglaublich viel hinzu, du eignest dir eventuell Fremdsprachen-Kenntnisse an und du gestaltest dir deine Reise selbstständig nach deinen eigenen Vorstellungen. Während deiner Reise begegnest du vielen interessanten Menschen und manchmal musst du deine Komfortzone verlassen und über deinen Schatten springen. Du merkst dabei, dass du zurechtkommst und dass du reicher geworden bist. Reicher an Erfahrungen, reicher an schönen Augenblicken. Von diesen Erfahrungen und Gewissheiten profitiert auch das Selbstvertrauen.

Was denkst du über Backpacking?

Wer steckt hinter dem Gastartikel?

Paul ist das Gesicht hinter Adventureluap.de. Auf seinem Blog berichtet er von seinen Backpacking-Erlebnissen in Südamerika, insbesondere findest du zahlreiche und hilfreiche Artikel über Peru, Bolivien und Chile.

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