Deutsch – so lernst du die Sprache richtig

Deutsch – so lernst du die Sprache richtig

Für viele ist Deutsch eine schwere Sprache, was schon mit den drei bestimmten Artikeln anfängt, aber auch in der Zeitenbildung ist das Deutsche nicht gerade leicht.

Trotzdem lieben viele diese Sprache und lernen sie gerne.

Warum?

Weil es Spaß macht. Und ich glaube, das ist Grund genug. Oder?

Obwohl Deutsch meine Muttersprache ist, fasziniert mich die Sprache. Und genau deswegen möchte ich der Sprache im Rahmen der Blogparade von Easy-Deutsch einen Artikel mit Tipps und Tricks widmen.

Natürlich kannst du die Tipps, die ich dir gebe, nicht nur für das Deutschlernen anwenden, sondern auch für jede andere Sprache, die du versuchst zu beherrschen.

Artikel, unregelmäßige Verben und andere grammatische Besonderheiten

Eine Schwierigkeit im Deutschen sind wohl die Artikel, denn es gibt drei davon: „der, die, das“. In anderen Sprachen, wie zum Beispiel im Französischen gibt es nur „le, la“ und im Englischen nur das „the“. Doch ist es nicht genau das, was eine Sprache so bewundernswert und interessant macht?

Ich glaube, dass es nur eine Variante gibt, die Artikel wirklich zu können.

Du musst sie von Anfang an mitlernen. Nichts ist schwieriger als im Nachhinein noch die Artikel zu den Vokabeln zu lernen. Das Gute daran ist, dass es für dich keinen großen Unterschied in deinem Lernprozess macht, ob du „Apfel“ oder „der Apfel“ lernst.

Aber der kleine Unterschied macht das Leben leichter. Du wirst schneller Sätze bauen können und musst keine Gedanken mehr an den Artikel verschwenden, denn der ist automatisch bei deinem Wort dabei!

Das gleiche gilt auch für andere Sprachen: Immer den Artikel mitlernen!

Bei den unregelmäßigen Verben ist es eigentlich fast genauso. Auswendig lernen ist wohl die einzige Lösung, um sie wirklich zu können.

Trotzdem gibt es auch andere Möglichkeiten, die dir helfen können, die unregelmäßigen Verben besser verstehen und auch anwenden zu können.

Am schnellsten kannst du dir die Formen merken, indem du dir Eselsbrücken baust. Das kann zu jeder Form des Verbes ein Satz sein oder eine Situation, die dir dazu einfällt.

Gerade für Lerner, die auch gerne mit den Händen lernen, bietet sich folgende Variante an:

Nimm deine Liste mit den unregelmäßigen Verben, schreibe jede Form auf eine kleine Karte und mische diese dann. Nun versuchst du die Karten mit den einzelnen Formen zu ordnen. Damit du das Ganze auch korrigieren kannst, nimmst du einfach deine Liste vom Anfang wieder her und schaust, ob die Formen eines Verbes auch bei deinen Karten zusammen liegen.

Die Grammatik im Deutschen ist schwer. Aber auch in anderen Sprachen ist sie schwer. Ich will nicht schwerer oder anspruchsvoller sagen, ich will dir nur zeigen, dass Deutsch nicht die einzige Sprache ist, die eine schwere Grammatik hat.

Um ein Grammatikthema wirklich zu beherrschen, musst du es im Schlaf können.

Fange mit der Theorie an und lese dir die Grammatikerklärungen durch. Musst du Formen lernen? Oder gibt es Signalwörter, die für eine bestimmte Zeit stehen? Welche Besonderheiten entdeckst du?

Versuche das Thema zu verinnerlichen. Wirklich lernen kannst du es jedoch nur mit Übungen, die du selbst machst und danach korrigierst. Mit der Zeit wirst du merken, dass du immer besser wirst, je mehr Übungen du auch machst.

Doch am wichtigsten ist es, dass du bei einem Problem nicht aufgibst, sondern versuchst eine Lösung zu finden. Du kommst bei einem Satz in einer Übung nicht weiter? Dann frage jemanden oder schau in den Erklärungen nach. Im Notfall kannst du auch in der Lösung nachsehen und dann schauen, ob du es verstanden hast.

Gib nicht auf! Finde Lösungen!

Hörverstehen üben und die Angst vor dem Sprechen verlieren

Wie du das Hörverstehen einer Sprache üben kannst, habe ich dir in diesem Artikel ausführlich erklärt. Trotzdem möchte ich dir nochmal ins Gewissen rufen, dass es wichtig ist, nicht alles zu verstehen, was du hörst. Du solltest immer den roten Faden haben und ungefähr wissen, um was es geht.

Versuche die Sprache, die du lernst, in deinen Alltag zu integrieren. Höre Musik im Auto, beim Kochen, beim Putzen. Schaue Filme in deiner Lernsprache an – notfalls mit Untertiteln in deiner Lernsprache. Und führe Gespräche mit Tandem-Partnern. Bei solchen Gesprächen übst du nicht nur dein Hörverstehen, sondern auch dein Sprechen.

Und genau so verlierst du die Angst davor. Sei mutig und frage einfach nach, wenn du etwas nicht verstanden hast. Wenn du dich sicherer fühlst, kannst du auch am Anfang sagen, dass du die Sprache noch lernst und vielleicht ab und an nachfragen musst. Keiner wird es dir böse nehmen! Im Gegenteil: Sie werden glücklich darüber sein, dass jemand ihre Sprache lernt.

Eine gute Übung, um zu sprechen, ist nach dem Weg zu fragen. Du bist gerade im Urlaub und suchst ein Hotel oder ein bestimmtes Restaurant? Dann frage einfach jemandem danach.

Du darfst keine Angst davor haben, Fehler zu machen, sondern solltest stolz sein, die Sprache sprechen zu dürfen! Denn es gibt auch Sprachlerner, die niemanden haben, mit dem sie reden können.

Nutze jede Gelegenheit, um dein Sprechen zu üben. Denn es gilt immer:

Reden lernt man nur durch Reden!

Anfänger und Fortgeschrittene – worauf kommt es an?

Egal ob du Anfänger oder schon fortgeschritten im Lernen der Sprache bist, für beide gilt immer: Jeden Tag ein bisschen ist besser als alle drei Wochen drei Stunden.

Lerne regelmäßig und setze dir Ziele!

Und falls du nicht weißt, welche Lernmethode die richtige für dich ist, kannst du bei Lernplan durch einige stöbern. (–> zu den Lernmethoden)

Viele Anfänger lernen eine Sprache, um sich im Urlaub verständigen zu können. Fortgeschrittene dagegen lernen eine Sprache, um sie zu leben.

Das bedeutet aber nicht, dass ein Anfänger niemals zu einem fortgeschrittenen Lerner wird, denn auch die haben einmal klein angefangen.

Als Anfänger ist es wichtig, die ersten Sätze zu sprechen und die ersten Sätze zu verstehen. Bei Fortgeschrittenen kommt es eher darauf an, die Sprache noch besser zu lernen. Dazu gehört Fachvokabular, aber auch die Dialekte einer Sprache zu verstehen.

Doch am wichtigsten bei beiden ist: Spaß am Lernen zu haben! Und darauf kommt es wirklich an!

Methoden, die dem Schüler helfen

Ein Schüler sollte das gelernte Thema in eigenen Worten erklären können, denn daran merkt man genau, ob der Schüler es verstanden hat oder nicht.

Auch du als Lerner kannst den Test machen: Klappe dein Buch zu und erkläre dir das Thema in eigenen Worten. Kannst du es flüssig oder stockst du ab und an?

Gerne helfe ich dir auch dabei, in deinen Sprachkenntnissen besser zu werden oder dir zu zeigen, wie du am besten lernen kannst. Mehr Informationen dazu, wie du mit mir lernen und arbeiten kannst, erfährst du hier.

Doch zum Schluss habe ich noch eine Frage an dich: Was macht eine Sprache – gerade das Deutsch – so besonders für dich?

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