Du bist der Boss!

Hast du dir schon mal überlegt, wer bei dir eigentlich das Sagen hat? Bist das du oder doch dein Hund, deine Kinder oder sogar dein Chef auf der Arbeit? Du bist der Boss und das solltest du dir immer wieder ins Gedächtnis rufen.

Nur wie?

Sein eigener Chef zu sein muss erst gelernt werden, denn dazu gehört so viel mehr als es einfach nur zu sagen. Worte sagen niemals so viel wie Taten und genau daran solltest du auch arbeiten.

Im Grunde bist und warst auch schon immer du der Boss. Du solltest das Sagen in deinem Leben haben und nicht der Hund, der dir die ganze Zeit hinterher rennt, oder deine Kinder, die ununterbrochen nörgeln. Und am allerwenigsten sollte es dein Boss auf der Arbeit sein. Natürlich musst du das machen, wofür du eingestellt bist, aber trotzdem hast du noch die Zügel für dein Leben in der Hand.

Verlasse doch mal deine Komfortzone!

Deine Komfortzone ist – wie der Name schon sagt – für dich vertraut. Du willst sie ungern verlassen, weil du weißt, was innerhalb deiner Komfortzone passieren kann. Doch um neue Dinge zu lernen, neue Menschen kennen zu lernen und das Leben wirklich genießen zu können, gehört es auch zu, Schritt für Schritt deine Komfortzone zu verlassen.

Fang mit kleinen Dingen an und frag beispielsweise jemand Fremden nach dem Weg oder du quatschst in der Bar den süßen Typen an, um nach seiner Handynummer zu fragen. Völlig egal, was es am Anfang ist, um deine Komfortzone zu verlassen musst du dich immer ein klein wenig überwinden.

Doch ich verspreche dir, dass es sich immer lohnen wird. Denn du wirst nicht nur mit der Zeit stärker und selbstbewusster, sondern fühlst dich auch gut, dass du dich überhaupt getraut hast.

Sag auch mal Nein!

Nein ist so ein kleines, aber zugleich starkes Wort, dass die meisten von uns viel zu selten verwenden. Erinnerst du dich noch daran, dass deine Kollegin dich gefragt hat, ob du diese eine Aufgabe noch übernehmen kannst? Natürlich hast du Ja gesagt, weil du behilflich sein und nicht die egoistische Tante sein wolltest. Doch genau das ist das Problem: Du hast im Grunde schon gar keine Zeit und sollst jetzt noch die Aufgaben von anderen erledigen.

Das Ganze wäre dir erspart geblieben, wenn du von Anfang an gesagt hättest, dass du keine Zeit dafür hast. Doch meistens haben wir Angst vor den Reaktionen. Was passiert, wenn ich ihr den Gefallen nicht tue oder wenn ich klipp und klar Nein sage?

Am Anfang ist das schwierig, aber es wird leichter, wenn du zu deinem Nein eine Begründung ablieferst. Ein klares und kurzes Nein wirkt oft abschreckend. Wenn du jedoch sagst, warum es ein Nein geworden ist und kein Ja, können die meisten es verstehen und werden nicht sauer auf dich sein.

Doch nicht nur auf der Arbeit solltest du ab und an zu einem Nein greifen, sondern auch in deiner Freizeit. Du bist der Boss und genau deswegen solltest du ehrlich mit dir selbst sein. Deine Freunde gehen zusammen weg und haben dich gefragt, ob du mitkommst? Aber du hast eigentlich keine Lust? Dann sag Nein und bleibe daheim! Dir wird niemand den Kopf abreißen und es dir übel nehmen. Lieber so als wenn du schlecht gelaunt neben ihnen in der Bar stehst und allen den Abend kaputt machst, oder?

Hör auf dich, auf deinen Körper und auf dein Bauchgefühl … Wenn es sich nach einem Nein anfühlt (aus welchen Gründen auch immer), dann bleibe bei einem Nein – dir und deinem Gesprächspartner gegenüber.

Steh zu deiner Meinung!

Im Restaurant hat das Essen nicht geschmeckt oder du warst mit sonst irgendwas nicht zufrieden? Dann sag das! Schließlich bezahlst du dafür und selbst in der Pommesbude um die Ecke kann auch mal was schief gehen. Wenn dir etwas nicht gefällt, dann sag es! Aber bitte vorher nicht den Teller leer essen, wenn das Essen (angeblich) schlecht ist – sonst verlierst du an Glaubwürdigkeit!

Aber nicht nur im Restaurant, sondern in allen Situationen solltest du immer zu dem stehen, was du denkst. Jeder hat eine eigene Meinung und jeder sollte darauf auch stolz sein. Das zeigt nur, dass du dir Gedanken über verschiedene Themen machst und vielseitig interessiert bist.

Mir ist klar, dass es am Anfang wirklich schwierig sein kann, seine Meinung zu sagen und nicht nur zu denken. Doch mit der Zeit wirst du merken, dass es dir immer leichter fallen wird. Probiere es nach und nach aus und sage dann deine Meinung, wenn du es für richtig hältst. Doch das Argument, dass du zu schüchtern bist, zählt ab heute nicht mehr!

Um nochmal auf das Restaurant-Beispiel zurück zu kommen: Wenn du zuhause mit deiner Familie isst und die Soße angebrannt schmeckt, sagst du es doch auch. Also warum nicht im Restaurant den Mund auf machen und die Wahrheit sagen?

Trau dich und spring über deinen Schatten!

Belohne dich!

Der wohl wichtigste Punkt ist aber immer noch die Belohnung.

Wann hast du dich das letzte mal belohnt?

Du weißt es nicht mehr? Leider kommt es nicht so oft vor, dass wir uns selbst belohnen, dabei ist das noch besser als sich aus Frust mit neuen Schuhen einzudecken. Sei ehrlich mit dir selbst und motiviere dich, indem du dich belohnst, wenn du etwas gut gemacht hast.

Du hast den Auftrag an Land gezogen, der für die Firma so wichtig war? Super! Dann gönn dir ein neues Buch!

Im Grunde solltest du dich für jedes Ziel, das du erreichst, belohnen und dich so motivieren weiter zu machen. Du bist es dir wert und du kannst es dir leisten – warum immer nur alle anderen belohnen? Warum nicht mal dich selbst?

Wenn du auf dich und deinen Körper achtest und das machst, was dir gut tut, wirst du entspannter und glücklicher dein Leben leben. Am Anfang ist es schwer, sein eigener Boss zu sein, aber mit der Zeit wird es leichter werden und du wirst dich von Tag zu Tag besser fühlen. Denn du bist der Boss und der sagt, wo es ab sofort lang geht!

Wie bist du der Boss in deinem Leben geworden?

P.S. Hat dir der Artikel gefallen? Dann teile ihn mit deinen Freunden und Bekannten!

©Titelbild: Pixabay.com (bearbeitet)

Schreibe einen Kommentar

Folge mir auf Facebook!schliessen
oeffnen